Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

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Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

Beitrag von Sweatnik » 14.Aug 2008, 14:01

Hallo Leute

Weil sich die Fragen und Antworten doch immer gleichen, stelle ich hier meine persönlichen Meinungen generell zusammen. Ich bin weder Arzt noch Apotheker. Die Ionto begleitet mich allerdings schon seit fast 20 Jahren.

Generell sind die Mechanismen der Leitungswasser-Iontophorese zur Schweissreduktion nicht ganz klar. Viele Faktoren beeinflussen die Wirkungs-Abläufe, wie z.B. Alter, Beschaffenheit, Qualität, Feuchtigkeit, pH-Wert der Haut, Blutzirkulation, Temperatur, etc. Es macht daher keinen Sinn, mit extremen Erwartungen an diese Therapieform heranzugehen und "all seine Hoffnungen" daran zu setzen oder "garnix" davon zu halten. Ich bin ich, und Andere sind Andere.

Prinzipiell funktioniert die Iontophorese via Stromfluss durch den Körper. Die Gerätehersteller halten die maximal erreichbaren Ströme so niedrig, dass es zu keiner Gefährdung des allgemeinen Organismus kommen kann. Der Mediziner, der die Behandlung verschreibt, muss vorher abklären, ob es zu Komplikationen mit Herzschrittmachern, Implantaten etc. kommen könnte. Als Stromform wird der Gleichstrom bevorzugt. Unter Inkaufnahme einer abgeschwächten Wirkung kann der Gleichstrom gepulst werden, was zu einer besseren Verträglichkeit bezüglich Weidezauneffekt und Therapieschmerzen führen sollte. Bei teureren Geräten kann zwischen diesen zwei Betriebsarten umgeschaltet werden.

Grundsätzlich gilt für die Behandlung, dass zwischen den Stromelektroden und den zu behandelnden Hautpartien ein sich gut anpassendes und leitendes Medium vorhanden ist, vorzugsweise Leitungs-Wasser. Um die Leitfähigkeit zu erhöhen, kann z.B. eine Prise Kochsalz zugegeben werden. An der Plus-Elektrode wird ein leicht stärkerer Effekt beobachtet, sodass die Polarität je nach persönlichen Bedürfnissen von Behandlung zu Behandlung beibehalten oder gewechselt werden kann. Der Wasserstand, also die effektive Fläche der Hautbenetzung bestimmt den wirksamen Bereich der Iontophorese. Hautdefekte wie Risse, Schnitte, heilende Wunden oder die Nagelrandpartien müssen gegebenenfalls mit Mitteln, wie z.B. weisser Vaseline, grosszügig abgedeckt werden. Es kann zusätzlich Sinn machen, die Hautpartien in Nähe der Wasseroberfläche vor der Behandlung mit wasserfesten Schutzcremes, wie z.B. "Excipial Protect" von Spirig, abzudecken. In diesem Zusammenhang muss nicht erwähnt werden, dass metallischer Fuss- oder Handschmuck während der Therapie abzulegen ist, um eine möglicherweise unangenehme und gesundheitsschädliche Zerstörung der Metalle zu vermeiden. Die Stromstärke darf nur langsam herauf- und heruntergeregelt und der Stromfluss nicht plötzlich unterbrochen werden, um die Chance für den möglicherweise auftretenden, unangenehmen Weidezaun-Effekt (zuckende Stromstösse) zu minimieren. Man kann sich von Hand zu Hand bzw. Fuss zu Fuss, oder von paarweise Händen zu Füssen behandeln. Letztere Methode spart Zeit und setzt in den meisten Fällen Hilfe von Dritten oder ausserirdische anatomische Fähigkeiten voraus. Dass immer noch nicht alle Hersteller begriffen haben, dass man Drehknöpfe und Schalter nicht mit Nase und Mund bedienen kann, bezeugt das Desinteresse der Branche an unserer Krankheit (So erzählte mir der Hersteller meines ersten Gerätes am Telefon, dass er sein Geld hauptsächlich mit dem Wickeln von Magnetspulen verdient!).

Die individuelle Behandlung bleibt eben: individuell. Was wann wie stark eintritt lässt sich generell nicht sagen! Basta! Persönliche Tagesform, Luftfeuchtigkeit, Jahreszeit, Behandlungsdauer, Stromstärke etc. variieren zu stark für Patentlösungen. In der Anfangsphase bewähren sich bis zu den ersten Trocknungs-Erfolgen kürzere Intervalle als in der Erhaltungsphase. Während Einzelne schon von Anfang an zuhause stündlich therapieren, müssen Andere tagelang auf den nächsten Termin beim Arzt warten. Viele berichten darüber, dass sich nach 10 bis 20 Sitzungen erste Effekte einstellen. Die anfänglich geringen Stromstärken werden bis zum gewünschten Hautgefühl gesteigert und dann beibehalten.

Die Behandlungsdauer bewegt sich praktischerweise zwischen 20-45 Minuten. Bei der Wassertemperatur berichtet die Mehrheit: Je heisser, desto wirkungsvoller! Im Winter muss die Wannen-Auskühlung durch kalte Fussböden oder Tische beachtet werden, evtl. also ein Stück Schaumstoff, Isomatte, Zeitungen etc. unterlegen. In der Erhaltungsphase sind vielfach ein bis zwei Einsätze pro Woche ausreichend, obwohl auch schon von Anwendern zu hören war, die sich nur alle par Wochen, dann aber stundenlang, therapieren. Während sich Viele über die ausbleibende Wirkung bei geringen Stromstärken von 4-12mA beklagen, ist weniger Negatives von Leuten zu hören, die 15-25mA über eine längere Zeit aushalten können. Die Devise muss deshalb ganz klar lauten: Ausprobieren! Dranbleiben! Sich nicht entmutigen lassen! Übrigens: Wer schon nach ein paar Tagen oder Wochen Iontophorese "keine Lust" mehr hat, der fühlt sich durch die Hyperhidrose wahrscheinlich auch nicht wirklich körperbehindert und hat möglicherweise gar keine so gravierenden Probleme!

Eine Heilung der Hyperhidrose ist nach allgemeiner Aussage nicht möglich. Wird die Therapie beendet, so setzt das Schwitzen nach Tagen oder Wochen wieder ein. Bei mir liegt es so bei 8-14 Tagen. Das bedeutet, dass ich persönlich einen 1-wöchigen Urlaub "trocken überstehe", ohne die Ausrüstung mitzunehmen.

Persönlich habe ich schon alles erlebt! Vom völligen Wirkungszusammenbruch bis zur Staubtrockenheit der Anfangsjahre. Während ich im Winter die Ionto teilweise vergesse und mich so alle 10-14 Tage daran erinnern muss, schrumpfen die Therapie-Abstände im Sommer schon mal auf 2-3 Tage zusammen. Obwohl ich Hände und Füsse zusammen behandle, kann es sein, dass die Hände phasenweise feuchter werden, während die Füsse trocken bleiben und umgekehrt. Eines war allerdings immer klar: Während ich schon so manches mal an mir und der Ionto zweifelte, und mich fragte, was ich mir denn da jahrelang bloss eingeredet hätte, kam die Wirkung immer wieder zurück. Unvorhersehbar. Mal sanft, mal plötzlich, mal zögerlich. Aber sie kam wieder. Schönes Gefühl. Lebensrettend.

Geräte, die, statt einer primitiven Strichskala, über ein Display die absolute Stromstärke anzeigen (in mA = MilliAmpere) sind aufgrund der besseren Vergleich- und Wiederholbarkeit zu bevorzugen (Wer ein Gerät ohne Display besitzt, kann sich auch mit einem Billlig-Messgerät und einem zusätzlichen Kabel behelfen, um die Stromstärke zu messen). Praktisch ist ein Umschalter für die Polarität. Wer sich öfters beim Kabelumstecken vertut, kann sich farbige Kabel in unterschiedlichen Längen und Qualitäten (z.B. mit Silikonhülle und vergoldeten Steckern) im einschlägigen Elektronikhandel, wie z.B. Conrad Electronic, besorgen; Stichwort: "Laborkabel" und "4mm". Für den stationären Betrieb eignen sich Geräte mit Netzanschluss. Akkubetrieb kann aufgrund der Handhabung lästig sein. Batterien sind wegen des hohen Stromverbrauchs untauglich. Als Elektrodenmaterial wird rostarmes Blech aus Chromstahl verwendet, welches sich als unzimperlich gegen mechanische Belastungen und Reinigungsmassnahmen erweist (Es lohnt sich durchaus, ab und zu ein sandhaltiges Scheuermittel und Bürste einzusetzen, um Verfärbungen und Ablagerungen zu bekämpfen - spätestens dann, wenn das Gerät unerklärlicherweise an Leistung verliert! Stecker und Buchsen dürfen so natürlich nicht behandelt werden; ihre Beschichtung aus Nickel oder Gold würde zerstört. Zahnbürste und Reinigungsmilch sind hier das Maximum!) Als Wasser-Behälter haben sich Plastikwannen bewährt, die noch im Fotogeschäft (Stichwort: Fotoentwickler-Wannen) oder im Chemielabor-Handel (Stichwort: Laborschalen; auf eine stabile Ausführung achten!) erhältlich sind.

Mögliche Nebenwirkungen durch den Stromfluss sind vor allen Dingen Hautverfärbungen in verschiedenen Formen, die minutenlang oder auch mal über einen Tag anhalten können. Dies kann von fleckigen oder kompletten Rötungen der Hautpartien reichen bis hin zu streifenförmigen Verfärbungen entlang der Wasserlinie. Dort können nach der Behandlung auch die stärksten Juckreize entstehen. Bei intensiven Intervallen kann die Haut zudem trocken und schuppig werden. Hautporen und -defekte mögen zudem mit weissen, wassergefüllten Bläschen reagieren. Im Pulsbereich meiner Handgelenke hat sich im Laufe der Jahre ein leichter Haarflaum als Schutz gebildet.

Das Gepäck-Durchleuchten auf Flughäfen wie Zürich, Singapur, Sidney, Bangkok, Dubai und Rangoon führte nie zu einer offensichtlichen Inspektion meiner alten, akkubetriebenen kompletten Ionto-Ausrüstung, die im meistens komplett verklebten Koffer-Rucksack mitreiste. Überhaupt könnten eigentlich nur die Elektroden, gelocht oder nicht, auffällig sein. Das Stromgerät bildet beim Scan eher ein Radio ab. Sollten Fragen auftauchen, würde ich diese auf Englisch vielleicht so beantworten: "This is a electrical machine. A medical power supply. You need water. To reduce pain in muscles and bones ..." (mit einem Handzeichen auf die Kniepartien; wird in meinem Alter sicherlich bedauernd geglaubt).

Nicht zuletzt sollte das Nerv-Potential des persönlichen Umfeldes zu Therapiebeginn bedacht werden! Wer in einer stickigen Artzpraxis im Hochsommer, festgeklebt auf einem Plastikstuhl und drei Tage vor der eigenen Hochzeit, die ersten Sitzungen durchsteht, versucht Hochsprung mit Bleiweste. Isso!

Übrigens, wenn man schon in den Wannen sitzt, und vergessen hat, die Uhr mit auf den Tisch zu legen, kann man 1. seinen Puls zählen oder 2. auf die Kirchturmglocken lauschen oder 3. Max und Moritz rezitieren (dauert ca. 25 Min.) ;) ...
Zuletzt geändert von Sweatnik am 26.Feb 2009, 13:56, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

Beitrag von Dedee » 14.Aug 2008, 15:48

Wow :shock:

*oben festpinn*
Liebe Grüße
Dedee

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Re: Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

Beitrag von Colkan » 15.Aug 2008, 1:30

huhu.
Ich habe jetzt mittlerweile ca. 14 sitzungen hinter mir, die ich bis auf einen tag pause täglich mit hidrex PS gerät mache. angefangen habe ich mit 20 (was auch immer, denke aber Volt) bei 15 minuten. habe es dann kontinuierlich auf 25 gesteigert. Eine besserung meine ich minmal zu merken, aber nicht wirklich das was ich mir erhofft habe. Mache ich die sitzung zu kurz, zu schwach, oder dauert es allgemein noch ein wenig. Oder kann es sein, dadurch das ich es täglich mache, kann sich die wirkung nicht entfalten... ich meine da was von euch gelesen zu haben.
Wollte nur mal nen kurzes feedback. Cool wäre es natürlich, wenn wer dasselbe gerät hat.
Danke !

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Re: Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

Beitrag von inspiration81 » 18.Jan 2009, 16:06

Hallo Leute,

hat jemand von euch das Iontophorese-Gerät schon einmal als Handgepäck im Flieger mitgenommen? Wißt Ihr ob es da bestimmte Zollbestimmungen gibt? Ich möchte es nach Australien mitnehmen, hat das schon jemand mal gemacht und wenn ja, brauche ich da eine Bestätigung oder so? Kann mir vorstellen, dass die Stress machen bei der Einreise!

DANKE FÜR EURE HILFE!

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Re: Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

Beitrag von Sweatnik » 18.Jan 2009, 22:44

Mein Gerödel ging schon ungebremst durch die Flughäfen von Zürich, Singapur, Dubai, Bangkok, Sydney und Rangoon. In letzterem wurde hingegen die Gesichtstemperatur der Passagiere gescannt. Unseriöse Elemente haben scheinbar heissere Backen und sollen so herausgefiltert werden. Militärregime-Logik :roll: ...

Mit meinem Selbstbau-Teil plus 3-Meter Kabel bin ich noch nie geflogen. Ist technisch gesehen ein Netzteil und sollte noch weniger als keine Schwierigkeiten machen.

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Re: Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

Beitrag von tanja1 » 25.Mai 2012, 16:12

dieser ausführliche bericht ist ganz toll! ich selbst finde die Iontophorese ist die wirklich einzig wundersam effektive hilfe bei handschweiss.
ich schwitze auch unter den achseln übermässig und leider auch an den füssen - im sommer verunmöglicht mir das 'normales' sandalen damenschuh dragen..
und doch habe ich vieles einfach hingenommen mit einschränkungen (keine mittelhellen anliegenden oberteile - eher weit oder ganz weiss oder schwarz)..
fast keine synthetischen teile überhaupt. das musst ich mir nicht vornehmen - das stellt sich von selbst im laufe des lebens ein. praktisch nur baumwollsocken..
dh. gegen fussschweiss und achselschweiss bin ich bis jetzt gar nicht arg vorgegangen. ich hab die phasenweise störung irgendwie überbrückt und annehmbar
gestaltet, irgenwie.
der handschweiss war aber mein lebenlang ein sozial-blocker und angstmacher. ich hatte angst vor dem nächsten händeschütteln udn somit brach der schweiss
erst so richtig aus und dann die hände verstecken am tisch, keine notizen machen in besprechungen, nicht gestikulieren können. selbst ne bierflasche halten
kontne manchmal nur beschämend sein. geschweige denn einen 'neuen' mann anfassen..
wenn ich nicht alkoholisiert war und durchgefeiert (dann event. enstpannt) führte es manchmal zu panik und fluchterlebnissen (meinerseits)

das zeug was man draufschmieren kann und sonstige mittelchen hatten keinen oder sogar nen verschlimmernden effekt.
erst ein ehemaliger studienfreund mti dem ich seltsamerweise darauf zu sprechen kam sagte mir - aha, ich hab das auch gehabt. seit 10 jahren nutze ich
die leitungswasseriontophorese - ein hautarzt hätte dies ihm 'zufälligerweise' - er war wegen ganz anderem bei ihm - zugetragen als er ihm seine patschnasse
hand zum abschied schüttelte. er gab mir sein zum ausprobierne. ich brauchte also wirklich 2 wochen tag-täglich. es ging fast nicht vorwärts. ABER dieser
freund sagte mir damals : hey, einfach weitermachen und vor allem strom ERHOEHEN. je höher desto besser.
ich traute mich laaaaangsam stufenweise zu erhöhen und siehe da - irgendwann schwitzte ich selbst bei sozialen grossanlässen nicht mehr und schüttelte den
leuten fröhlich die hände :-) !!!!! wichtig ist - trotzdem bis ca. 38 volt (17/18 mA) raufzugehen. eine seite 10-15 min, die kabel wechseln
und dann die andere seite wieder 10-15 min.

erhaltungstherapie ist dann recht individuell, so wie es beliebt. ich find schwitzen zwischendurch selbst an den händen nicht so schlimm. .. vergesse es einfach
wieder und plötzlich ist bei heissen wetter unerträglich.. aufgedunsen, schwitz, nix mehr möglich.

die psychische komponente ist sicherlich hochkomplex aber sie ist da. ganz klar. denn wenn ich nur ein bisschen dran denke - kombiniert mit warmen temperaturen
bin ich gleich am schwitzen, wenn ich mich bewege und ganz selbstvergessen was tue hörts auf. unter leuten immer schlimmer - unter druck. alleine immer besser.
aber, ganz klar auch plötzliche bewegung (rad fahren schnell) kann dann beim ankommen zu nem schub führen und kaffee auch... und alkohol oder essen auch...
und vor allem hohe temperaturen.
es ist also ne mischung, körperlich-psychisch. ich hatte immerwieder ganze phasen wo ich kaum probleme mit den händen hatte und dann wieder arg schlimm.
dh. es muss eine mischung von diversen komponenten sein die eben schwankungen unterliegen.

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Re: Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

Beitrag von blank » 25.Mai 2012, 17:29

Bei 20mA brennen mir ja schon die Füße...
Grüße,
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Re: Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

Beitrag von tanja1 » 25.Mai 2012, 18:22

mein freund macht 60 volt für seine hände. das sind inetwa 30 mA. ich könnt das nicht (denk ich jetzt mal aber ich hab ja gesehen man KANN es langsam steigern und sich dran gewöhnen). aber wenns bei dir funktioniert mit wenig ist gut!

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Re: Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

Beitrag von Justin » 06.Jun 2012, 22:55

Guter Beitrag vom 25.5., Tanja1! Es gibt diese mentale Komponente, und ich beobachte sie gelegentlich während der Anwendung der bei mir wirkenden Therapien. Beispielsweise bei der Ionto (und ich habe 19 Jahre Erfahrung damit): Erreiche ich nach regelmäßiger täglicher Behandlung endlich mal wieder den gewünschten Effekt, so lässt häufig das Schwitzen am restlichen Körper ebenfalls signifikant nach. Auch habe ich schon desöfteren beobachtet, dass die Ionto mehrere Monate lang scheinbar exzellent wirkt und man mit gelegentlichen Erhaltungstherapien gut über die Runden kommt, dann aber es auch mal wieder Zeiten gibt, in den man das Gefühl hat, man therapiert sich dumm und dämlich mit den Bädern... Jeden Abend..., und es wird einfach nicht besser, irgendwann dann vielleicht so ein bißchen, aber nach nur 2 Wochen ist alles wieder beim Alten, trotz Erhaltungsbäder...und man fängt von vorn an! Nein, ich bin der mittlerweile der Meinung, zumindest bei mir, das die Krankheit in Phasen oder Schüben verläuft. Die Ionto wirkt definitiv, dies wurde auch in kontrollierten Studien nachgewiesen. Aber: Nicht jede Besserung oder Verschlechterung der HH liegt an zuviel oder zuwenig Ionto.
Ebenso mit Antihydral. Ich behandle über Nacht stets nur eine Hand (meist die rechte), weil ich es nicht mag, nachts nichts anfassen zu können. Nach drei Tagen verhornt meine Handfläche und ist staubtrocken für 2-3 Wochen. Obwohl ich schon oft geplant habe, die linke Hand ein oder zwei Tage später zu behandeln, war dies schon oft gar nicht mehr notwendig, sie wurde von selbst trocken!

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Re: Allgemeines und Spezielles zur Iontophorese

Beitrag von schwitzen_com » 14.Sep 2016, 10:02

Welche Lotionen, Cremes oder Salben benutzt ihr zur Nachbehandlung der Haut an der Wasserlinie (insbesondere im Pulsbereich)?
Geht es eher in Richtung Heilsalben wie Ringelblumensalbe, Feuchtigkeitslotion oder Fettcreme?
Sascha Ballweg

Palmare Hyperhidrose zu über 80% gelindert / sichtbarer Achselschweiß komplett beseitigt.
Ist Initiator von http://www.hyperhidrosehilfe.de sowie http://www.schwitzen.com

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