Da es hier um keinerlei bestimmten Wirkstoffe/Anwendungen geht, hol ich das Thema einfach mal hervor, nachdem ich bei Dr. Schick in der Praxis war. Das Fazit kann ich schon einmal vorausschicken: Ich kann jedem, der an Hyperhidrose leidet, nur empfehlen, einmal zu Dr. Schick zu gehen.
Das Prozedere wirkt zunächst umständlich, aber wird dann sehr schlüssig, wenn man vor Ort ist/war. Vor dem Termin erhält man bereits per E-Mail ein Formular zum Ausfüllen, das einen zur Hyperhidrose, zur Person und auch zu weiteren Medikamenten befragt. Im Nachhinein war es sehr sinnvoll, denn so hatte Dr. Schick bereits viele Infos über mich und konnte sich trotzdem viel Zeit nehmen. Im Sprechzimmer war ich ca. eine halbe Stunde, was ich für Ärzte sehr ungewöhnlich halte. Er bespricht das Problem, zeigt Möglichkeiten auf, ist auf dem neuesten Stand der Forschung und entwickelt auch selbst Produkte gegen die Hyperhidrose.
Bevor es ins eigentliche Sprechzimmer geht, steht noch der Schweißmengentest an. War natürlich gerade im Hochsommer die pure Freude.

An einen Schwung Kabel angeschlossen musste ich möglichst schnell eine Tasse Wasser trinken, danach wurde noch unter den Armen gemessen, mit den frischen Zahlen ging es dann weiter ins Sprechzimmer. Leider ist die Messung selbst zu bezahlen, aber das isses wert.
Übrigens: Die Apotheke, die unter der Praxis ist, und die Produkte herstellt, liefert auch. Es ist also auch durchaus möglich, wenn man ganz woanders wohnt, entsprechend seine Medikation geschickt zu bekommen, auch wenn sie dort hergestellt wird und nicht im Arzneimittelkatalog ist.
Einzig recht anstrengend war vor dem Termin: Man soll ab sieben Tage vorher keine Hyperhidrose-Medikamente mehr einnehmen. Ihr könnt Euch vorstellen, was das für eine Freude war bei dem Wetter der vergangenen Woche.
