Antihydral + Iontophorese

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Antihydral + Iontophorese

Beitrag von GinaFalk » 12.Dez 2011, 0:21

Hallo Leute ich wollte hier mal einen Erfahrungsbericht zu den beiden oben genannten Therapien schreiben.
Also vorweg mal meine Vorgeschichte. Ich benutze seit dem Sommer die Iontophorese (IP). Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht und meine Hände und Füße wurden komplett trocken. Da kann man sich nun Fragen, wie kam ich dann auf Antihydral?
Wie gesagt schlug die IP sehr gut an, allerdings und das ist der Nachteil ist es sehr Zeitaufwändig. Täglich ca. 45 min für beide Areale. Da ich immer spät nach Hause komme wurde es mir nach einer Weile lästig. Es kam vor, dass ich dann nur noch 1x die Woche therapierte und nach 2 Wochen, war das schwitzen wieder da. Ichwar nun natürlich entmutigt und habe mich über mich selber geärgert. Das blöde ist, man braucht ca. 20 Sitzungen, damit man wieder Schweißfrei ist.
Dann begann die Prüfungsphase für mich ( in meinem Fall sind es auch viele Präsentationen vor Publikum, wie ihr euch vorstellen könnt ein HORROR!!!) Ich wusste, dass ich es mit der IP niemals rechtzeitig schaffen würde trocken zu werden. Durch Zufall las ich dann hier im Forum etwas von Antihydral und es hörte sich teilweise sehr gut an. Also Antihydral gekauft und gleich ausprobiert.
Da ich durch die IP schon "einigermassen trocken" war und ich nicht mehr 100% schwitzte war das auftragen von Antihydral relativ leicht für mich. Viele sagen ja, dass es schwer ist für sie, da man ja trockene Hände haben sollte.
Nach 1 Tag!!!! bemerkte ich schon einen enormen Unterschied. Die letzte IP-Therapie war vor 5 Tagen. Nach 3 behandlungen, sprich 3 Nächten war meine Hand komplett trocken + meine Füße!
1 Woche später hatte ich dann die Präsentation. Und obwohl mir da normalerweise immer der Schweiß runtertropfte war bei mir rein gar nichts. Ihr könnt mir glauben ein Unfassbares Gefühl!!!
Tja, leider hat Antihydral auch seine negativen Seiten. Hier nochmal ein kleiner Vor- und Nachteile Vergleich:

Vorteile:
- sehr günstig
- nach nur wenigen Tagen erste Erfolge
- nicht Zeitintensiv
- Auch für die Achseln gut anwendbar

Nachteile (bei mir, jeder Mensch ist natürlich individuell :P )
*siehe auch Anhang Foto*
- die Haut wird EXTREM trocken und rissig. Ich benutze mehrmals täglich eine starke Handcreme (ca. 10-15x am Tag) damit die Haut einigermassen weich aussieht
- nach einer Weile haben nun meine Hände eine gelbliche Farbe angenommen
- wenn man die Hände bzw. Füße nicht gut eincremt kann es auch mal jucken
- bei Kontakt mit Wasser werden die Hände extrem schrumpelig, also so als ob man normalerweise 24h im Wasser verbracht hätte :| Z.B beim Geschirr spülen. Es tut auch leicht weh, bzw es ist ein unangenehmes Gefühl, nach ca. 10-15 min ist es dann wieder weg

Das angehängte Foto sagt wohl mehr als tausend Worte.
CIMG0010.JPG
Fazit: Obwohl die Hände dadurch echt ziemlich mitgenommen werden, kann ich es empfehlen. Persönlich habe ich mich jedoch nun dazu entschieden, die IP wieder kontinuierlich durchzuführen und Antihydral nur vor Prüfungssituationen oder dergleichen zu verwenden.
Ich hoffe das euch mein kleiner Erfahrungsbericht etwas geholfen hat :D
Liebe Grüße
:dankeschoen:
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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von GIN » 14.Dez 2011, 22:00

Dazu fällt mir nur auf, dass IP ursprünglich dazu gedacht war, um Wirkstoffe durch die Haut in den Körper zu transportieren. Und wenn man sich mal anschaut, was AH mit der Haut anstellt wenn man es äußerlich aufträgt, möchte ich mir nicht vorstellen, was passiert, wenn man parallel IP und AH anwendet. Ich nöchte jedenfalls kein AH in meinem Körper.

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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von GinaFalk » 15.Dez 2011, 1:47

GIN hat geschrieben:Dazu fällt mir nur auf, dass IP ursprünglich dazu gedacht war, um Wirkstoffe durch die Haut in den Körper zu transportieren.
Nur ursprünglich oder heute auch noch ?!?!

Das schlimme daran ist, dass das Foto noch vergleichsweise harmlos aussieht. An meinen Handinnenflächen sind gelbliche Spuren als ob ich mit Textmarker angemalt wäre. Wenn man es wenig eincremt juckt es. Laut Verpackung kann man AH 2x täglich anwenden!!!! Das würde ich gar nicht empfehlen. Diese Symptome an meiner Hand kamen nach ungefähr 5-7 Behandlungen, genauer kann ich es zurzeit nicht sagen. Zu Beginn benutzte ich es 3 mal hintereinander, dann eine Pause von ca. 2-3 Tagen und dann die restlichen Anwendungen. Meine Füße sind eigentlich in Ordnung.
Ich werde wenn es sich nicht bessert, demnächst zum Arzt gehen und fragen was man da machen kann. Ich werde AH wie gesagt nun ausschließlich vor Präsentationsprüfungen benutzen (höchstens 2x).

Mich wundert es auch, dass die Symptome an meiner Hand nirgends erwähnt werden. Sollte ich etwa die erste sein :lol:
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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von blank » 15.Dez 2011, 20:29

Ich sag ja AH + IO ist eine sehr gute Wirkungskombi für Hand-HH. Optimal, wie ich finde. Allerdings stimmt mich der Kommentar von Gin nachdenklich. Was ist da dran?! Ich hab mal bei nem Arzt gelesen, dass er Formaldehyd Entfernungen macht. Das wäre viell mal eine Option, um die "Gifte" von AH rauszubekommen. Ich mache aber auch mind. 1x die Woche Sport (Fußball) und dort schwitze ich eigentlich glaube ich auch alles raus, was nicht in den Körper gehört :-)

@Gina: Wenn du dich besser belesen würdest hier im Forum, dann wüsstest du, dass wir immer sagen, dass die negativen Aspekte von AH, genau wie du sie beschreibst, normal sind und wohl bei jedem vorkommen, sich aber nach einer Weile legen. Kann es ein, dass du AH eher dick aufträgst? Also bei meinen AH-Händen sind die Handlinien nicht so weiß. Meine Handinnenflächen sind zur Zeit allg sehr angegriffen (vom AH), aber das zeigt mir ja, dass es wirkt, die Hände sind trocken. Die Fingerspitzen nicht so, vor allem nicht beim Autofahren. Aber bisschen gegencremen und die Handinnenflächen sehen jedenfalls wieder normal aus.
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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von GinaFalk » 15.Dez 2011, 20:37

Ich bin zurzeit ständig am cremen aber es hilft nicht viel. Ich gehe morgen mal zum Arzt, was der dazu sagt. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass ich es zu dick aufgetragen habe. :|
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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von GIN » 15.Dez 2011, 22:39

Ich habe nochmal auf Wikipedia und anderen Quellen nachgelesen.
Also es stimmt schon, dass Iontophorese genutzt wird, um Wirkstoffe durch die Haut in den Körper zu schleusen. Dafür gibt es dann auch Medikamente, die als Salben aufgetragen werden müssen. Allerdings sind diese Medikamente zuvor ionisiert worden. Ob auch nicht-ionisierte Stoffe eingebracht werden, weiß ich nicht.

Allerdings raten Hersteller von iontophorese ab, wenn die letzte AH-Anwendung weniger als 10 Tage zurückliegt.


Die gelblich orange Hornhautbildung ist bei AH eine bekannte und häufige Nebenwirkung. Die hatte ich auch, als ich AH benutzt habe.

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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von GinaFalk » 15.Dez 2011, 23:02

Danke für die Information. Wie lang hat es dann bei dir gedauert bis die Färbung wieder weg war?
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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von GIN » 15.Dez 2011, 23:19

Solange ich AH angewenet habe, hatte ich immer gelbe Hornhaut. Und nach dem Absetzen hat es auch noch einige wochen gedauert, bis die Haut wieder normal war.

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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von GinaFalk » 15.Dez 2011, 23:54

OK vielen Dank, dann kann ich mir den Arzt Besuch eigentlich sparen, wenn das normal ist.
:dankeschoen:
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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von blank » 16.Dez 2011, 9:57

Sicher ist die normal. Ich kann dir jetzt nicht sagen, wann das aufhört (also sich die Haut normalisiert), aber sie tut es. Simse und ich sind langjährige Anwender und bei uns beiden haben sich die Hände an das AH in der Art gewöhnt, dass keine Verfärbungen mehr auftreten (also ganz selten und auch nicht so stark), die Wirkung aber anhält (und sich sogar stabilisiert und verstärkt, d.h. weniger Anwendungen, längere Wirkung).
Wie oft und wann (bis wann, also wann wäscht du es wieder ab?) trägst du AH denn auf? Und beschreib mal ungefähr die Menge, die du dazu nimmst.

Iontopherese werde ich dann wohl nur noch 10 Tage nach AH Anwendung anwenden. Hatte es sonst immer am nächsten Tag gemacht, um die Wirkung von AH zu verstärken. :roll:
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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von GinaFalk » 18.Dez 2011, 13:07

Also die Menge war ungefähr so lang wie meine Zeigefingerkuppe. Am Anfang hab ich es 3 Tage hintereinander benützt, dann kurze Pause und dann nochmal so 3-4 mal. Ich weiss es nicht mehr genau. Ich habs mir abends vor dem zu Bett gehen drauf gemacht und dann morgends abgespült. Meine Hände bessern sich zurzeit wieder aber irgendwie kommt jetzt der Juckreiz hinzu.

Also wenn sich die Hände wirklich daran anpassen sollten, dann ist das eine Überlegung wert.
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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von blank » 19.Dez 2011, 16:43

Ja Juckreiz hatte ich auch. Aber jetzt gar nicht mehr, also das legt sich alles. Ich würds 2 Tage hintereinander anwenden, maximal 3, aber lieber 2. Ich warte dann immer ca. 2-3 Wochen bis zur nächsten Anwendung (ab Spätsommer).
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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von Laurienchen » 19.Jan 2012, 21:16

Meine Hände sehen genauso aus,wie deine :)
aber das ist ok,weil sie trocken sind.Das ist die Hauptsache.Juckreiz hatte ich bei der ersten Anwendung auch sehr stark.Jetzt nur noch selten und ganz leicht,sodass es mich nicht stört.Verfärbungen habe ich auch keine mehr.Hornhaut ist hin und wieder da,wird aber weggeschrubbelt und dann ist gut :D
Und ich würde sagen,meine Hände sind konstant trocken,es stimmt,dass die wirkung von AH sich mit der zeit verstärkt.
ich benutze es seit April letzten Jahres
Liebe Grüße - Laura
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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von Moritzl » 02.Dez 2013, 13:45

Hallo,

ihr scheint euch ja schon gut auszukennen :)
Ich habe mir das Antihydral mal zugelegt und ich finde es problematisch dass die Haut beim auftragen und einwirken trocken sein sollte. Bei mir ist die Handfläche im Moment, ich denke durch Kompensationsschwitzen, immer etwas feucht. Wie kann man da vorgehen ? Und eine weitere Frage.... ich denke ich schwitze nicht sooo stark wie manche hier. Sollten dann 2-3 Anwendungen ausreichen ? Dann könnte ich vielleicht diese Gelbfärbung umgehen, oder ?
Was zahlt man für eine Iontophoresegerät ? Gibt es sowas schon für 200 Euro und lohnt sich das auch ?

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen :D

Viele Grüße
Moritz

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Re: Antihydral + Iontophorese

Beitrag von Moritzl » 02.Dez 2013, 13:47

Eine Frage hatte ich noch vergessen. Wie lange sollte das Antihydral einwirken ? Wenn ich es mitten am Tag anwende, kann ich es ja schlecht mehrere Stunden einwirken lassen ;)

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