Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Der Bereich für alle Anwendungen/Maßnahmen, die man selbst nicht ausführen kann. zB. Botox spritzen, Schweissdrüsenabsaugung, aber auch Psychotherapie usw.

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Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von Blackdog17 » 01.Apr 2012, 23:13

Hallo,

ich habe eine generelle Frage:

Bezahlen Krankenkassen operative Eingriffe bei HH, wenn die Krankheit offensichtlich schwerwiegend und zudem psychisch belastend ist?

Hat jemand vielleicht speziell mit der KKH Erfahrungen in diesem Bereich?

Ich finde es sehr entmutigend, fast überall nur zu lesen, dass der Patient die Kosten selber übernehmen muss. Kein Mensch kann sich das heutzutage leisten und ich habe finanziell schließlich noch andere Sorgen, als ewig diese Krankheit. Man muss ja auch mal ab und zu ans Studieren denken. ;)

Danke im voraus!

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knorki
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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von knorki » 02.Apr 2012, 14:07

Wenn du ärztliche Atteste für die HH hast, dann wende dich an deine Krankenkasse.
Diese entscheidet dann, ob bezahlt wird, oder nicht.
Es gab schon Fälle, da hat die Krankenkasse die Kosten ganz oder aber auch nur zum Teil übernommen.
MfG aus Berlin

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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von Blackdog17 » 02.Apr 2012, 15:00

Danke sehr!

Aris
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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von Aris » 05.Apr 2012, 13:56

Es gibt einen Grenzwert, den ich aber leider gerade vergessen habe. Jeder Hautarzt kennt ihn, und kann einen entsprechenden Test durchführen, dabei wird über einen bestimmten Minuten-Zeitraum per Filtertuch Schweiß aus den Achseln oder der betroffenen Region aufgenommen und daraus erkannt, ob man überdurchschnittlich schwitzt. Musste ich vor meiner Saugkürretage machen, die meine Krankenversicherung dann komplett (!) übernommen hat.

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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von sasi » 29.Mai 2012, 12:38

Hallo,
danke für eure Erfahrungen, da muss ich doch gleich mal meine Hautärztin fragen :kA!:
lg

piepa
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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von piepa » 15.Sep 2013, 17:48

wenn du vorlegen kannst, das du alles vorher probiert hast und nichts hilft, wird das auch gezahlt.

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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von RoadRunner » 03.Okt 2013, 15:31

Hallo,

ich habe mit der KKH Erfahrungen was Botox angeht. Das wird bei mir seit einigen Jahren (2x pro Jahr) übernommen. Ohne Probleme.

Viele Grüße

piepa
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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von piepa » 03.Okt 2013, 16:35

RoadRunner hat geschrieben:Hallo,

ich habe mit der KKH Erfahrungen was Botox angeht. Das wird bei mir seit einigen Jahren (2x pro Jahr) übernommen. Ohne Probleme.

Viele Grüße
und wie isses mit Antikörper? mir wurde gesagt,wenn man Pech hat,bildet der körper nach einiger zeit Antikörper und es hilft nicht mehr. läuft es bei dir alles gut?

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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von RoadRunner » 06.Okt 2013, 23:10

Hallo,

seit über 6 Jahren ist alles bestens. Man hat mal ein Jahr in dem das Problem eher wieder auftritt, als gewöhnlich, aber ssont gibt es keine Probleme.

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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von magkekse » 08.Aug 2014, 16:58

RoadRunner hat geschrieben:Hallo,

ich habe mit der KKH Erfahrungen was Botox angeht. Das wird bei mir seit einigen Jahren (2x pro Jahr) übernommen. Ohne Probleme.

Viele Grüße
Hi RoadRunner,

wow - Deine Kasse übernimmt tatsächlich 2 Botox-Behandlungen pro Jahr!? Glückwunsch! Darf ich fragen, welche Region(en) bei Dir mit Botox behandelt werden, bei welchem Arzt Du in Behandlung bist und ob/was Du der Kasse ggf. als Begründung für die Beandlung vorgelegt hast? Mich interessiert speziell die Behandlung an den Händen, da ich da mit der Kasse am Kämpfen bin, wie viele Einstiche übernommen werden.

Hintergrund: Nach ärtzlicher Bescheinigung wurde die HH-Behandlung (1x jährlich) zugesagt. Bei mir wurden zunächst 20 Einstiche pro Hand gesetzt, was aber leider nicht zum erwünschten Erfolg führte. Also haben wir es bei der Folgebehandlung nach 1 Jahr mit 30 Einstichen versucht, was das Ergebnis eindeutig verbesserte. Dabei wurde nicht mehr Material verwendet, sondern lediglich die Stiche anders verteilt, was eben ein Mehr an ärztlicher Handlung verlangt und sich somit in der Rechnung niederschlägt. Diese ist die Kasse nicht bereit, zu übernehmen und argumentiert, dass 40 Injektionen insgesamt ausreichend seien. Hierbei bezog sie sich auf eine Info der Bayrischen Landesärztekammer. Dort habe ich nachgehakt und erfahren, dass dies mitnichten eine Empfehlung sei und schon gar keine rechtsverbindliche Aussage und sich außerdem auf einen einzigen, individuellen Fall mit axilärer HH bezog, den sie eben zufällig im System haben. Die rieten mir sogar zu zuvilrechtlichem Vorgehen. Auch hier bei der BW Kammer vor Ort habe ich angefragt, hier liegt kein einziger Fall vor. Dies habe ich vorgetragen, was aber komplett ignoriert wurde und stattdessen weiterhin - ohne jede Grundlage und willkürlich - auf den 40 Einstichen beharrt :head: So bleibe ich auf den 20 Einstichen selber sitzen. Meine Ärztin hat nun auch schon zum Anwalt geraten, was ich aber ungern tun möchte. Sie weiss auch nicht, was sie jetzt noch tun kann und warum die Kasse ihre Einschätzung nicht akzeptiert. Mir ist bewusst, dass die Kassen alles versuchen, um die Kosten zu drücken. Jedoch werde ich echt wütend, wenn ich merke, dass sie offensichtlich überhaupt keine Anung von HH haben und die reine Willkür regiert :angryflame: Immerhin bin ich privat versichert und zahle auch so schon eine ganze Menge (trotz 20% SB wohlgemerkt).

Deshalb wäre es echt hilfreich, wenn ich ein paar Vergleichswerte hätte...

Sonnige Grüße :fan: @all !
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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von kevja » 17.Jun 2015, 10:13

Die Kasse würde mich auch mal interessieren!!!
Auch einer, der viel schwitzt...

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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von piepa » 17.Jun 2015, 23:11

ach du schande :shock: meine güte,wozu zahlt meine seine beiträge?
tut mir leid,das es so sch...läuft.jaja,sobald du sie brauchst,wollen sie nicht zahlen :roll:

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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von kevja » 19.Jun 2015, 11:36

Ist doch bei jeder Versicherung so. Beiträge kassieren sie gern, aber zahlen?
Auch einer, der viel schwitzt...

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Re: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Beitrag von piepa » 19.Jun 2015, 21:15

genau,kassiern,aber zahlen? immer das selbe :roll:

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