Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

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Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

Beitrag von GinaFalk » 20.Aug 2011, 21:46

Hallo, seit ich die Therapie an Händen und Füßen begonnen hab schwitze ich (so kommt es mir zumindest vor :lol: ) mehr am Rücken. Von der ETS hab ich ja oft gehört, dass es hier zum Kompensatorischen Schwitzen kommt. Nun meine Frage: Habt ihr das vielleicht auch schon an euch bemerkt?
:dankeschoen:
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Re: Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

Beitrag von GIN » 23.Aug 2011, 20:01

Moin,

Kompensatorisches Schwitzen kann ich bei mir ebenfalls beobachten. Nachdem ich meine Achseln mit ALCL, und meine Hände und Füße mit Iontophorese erfolgreich trocken gelegt hatte, hat sich bei mir innerhalb von wenigen Monaten immer stärkeres KS am Schritt entwickelt. Das ist natürlich extrem unangenehm, und ich habe bisher noch keine geeignetes Mittel dagegen gefunden.

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Re: Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

Beitrag von GinaFalk » 24.Aug 2011, 22:23

Es scheint wohl so, dass der Körper mit aller Gealt versucht zu schwitzen und wenns dann verwehrt, fängt er woanders an :P . Mein Hände und Füße sind nun komplett trocken. Allerdings kann ich meine Haare nicht mehr offen haben wenn es so heiß ist, wie zurzeit. Am Nacken, Stirn und Rücken schwitze ich bei Extremtemperaturen nun erheblich. Dies war bei mir vorher kein Problem. Dennoch kann ich damit um einiges besser Leben.
Interessant ist es, dass es also auch anderen so geht^^
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Re: Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

Beitrag von Chrissi80 » 04.Sep 2011, 8:09

Hi zusammen!

Mir gehts wie Gin und zusätzlich auch am Rücken. Ich habe die letzten Wochen geschludert,
da ich im Urlaub war, jedoch habe ich da überall geschwitzt. Gepaart mit einer verschleppten
Erkältungen war alles dabei, von Nachtschweiß, bis hin aus den Flipflops glitschen etc.
Zum Glück musste ich keine Hände schütteln.

Gruß

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Re: Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

Beitrag von Timmy23 » 26.Sep 2011, 13:20

Gibt es irgend eine Möglichkeit das kompensatorische Schwitzen einzudämmen? Denn ansonsten sind Behandlungen an Hände, Füße und Co. ja nur Symptomverschiebungen, die vielleicht ganz nützlich sind, aber im Grunde das Problem nicht lösen...

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Re: Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

Beitrag von GinaFalk » 30.Sep 2011, 17:04

Meiner Meinung kann Hyperhidrose nicht "geheilt" sondern nur gelindert werden. Selbst bei der OP kommt es zum Kompensatorischen Schwitzen. Nach ein paar Wochen Therapie schwitze ich nun vermehrt an der Stirn und Rücken. Allerdings nicht so sehr, dass ich mich beeinträchtigt. Da waren die Hände schlimmer. Wohl oder übel muss man mit der HH sein Leben lang leben. Habe mich inzwischen damit abgefunden :head: :P
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Re: Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

Beitrag von blank » 18.Okt 2011, 0:28

Ist bei mir auch so mit dem KS. Ist mir irgendwann mal aufgefallen. Die Hände sind bei regelmäßiger "Pflege" recht trocken, dafür Rücken und Bauch vermehrt nass, vor allem der Rücken. Aber im Gegensatz zu feuchten Händen, muss ich sagen, ist mir ein feuchter Rücken egal. Nasse Hände, wenn man über einen langen Zeitraum immer den gleichen Leuten die Hand gibt, und diese immer (!) feucht ist, dann gehen einem irgendwann die Ausreden aus... Leider sind immer in diesen Situationen die Hände feucht, in denen man Hände schütteln muss.
Grüße,
blank

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Re: Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

Beitrag von CORE » 29.Nov 2011, 12:39

Hallo,

habe auch KS bemerkt. Mich stören vor allem die nassen und stinkenden Füße, welche ich behandle und die Achseln. Habe ich trockene Achseln und halbwegs trockene Füße, so schwitze ich vor allem am Rumpf und im Schritt, letzteres ist sehr störend. Behandle ich das mit irgendwelchen Mitteln dann schwitz ich vermehrt an den Händen, was sehr störend im Winter ist, denn dann frieren mir die fast ab! Muss also schauen irgendwie alles unter Kontrolle zu behalten und alles nur teilweise zu beahndeln...sprich statt trockene Achseln und tropfende Achseln einfach feuchte Achseln und so ist es bei dem Rest dann auch. Seit ich im Schritt, dank KS, schwitze geht dies nicht mehr weck:(

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Re: Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

Beitrag von GIN » 30.Nov 2011, 21:12

Mich stört das KS im Schritt auch extrem. Letzte Woche habe ich mal meine 20% ALCL-Ethanol-Lösung, die ich sonst unter den Achseln verwende, im Schritt ausprobiert. Das war aber keine gute Idee. Seit dem habe ich etwa eine halbe Tube Bepanthen verbraucht, um die "Nebenwirkungen" zu bekämpfen.

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Re: Kompensatorisches Schwitzen durch Iontophorese?

Beitrag von Timmy23 » 02.Mär 2012, 16:51

KS kenne ich auch. Ich behandele Acheln, Füße und Hände. Ich kriege aber nirgends ein gutes Ergebnis hin. Die Hände sind ein wenig trockener als ohne Iontophorese, aber die Füße bekomme ich gar nicht trocken. Ich merke, dass ich durch die Iontophorese dann an anderen Stellen vermehrt schwitze, wie z.B. an der Stirn.

Ich hatte nur mal ein sehr gutes Ergebnis, als ich nur die Hände behandelt habe. Da waren sie komplett trocken, dafür kam es dann an den Füßen umso stärker und unerträglich raus. Mein Fazit: Iontophorese verlagert die Symptome, da muss man sich entscheiden, wo man es am besten erträgt. Bei mir stellt sich noch noch nicht mal ein Ergebnis ein, das ich konstant halten kann.

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